Das Fibromyalgie-Syndrom
Diagnose und Labor
Da Fibromyalgie mit vielen verschiedenen Symptomen auftritt, ist sie leicht mit anderen Krankheiten zu verwechseln. Deshalb ist es zur Bestätigung und Aufklärung eines Fibromyalgie-Syndroms ratsam, einen erfahrenen Arzt zu konsultieren. Rheumatologen, Allgemeinmediziner, Internisten, Orthopäden sind mit dem Krankheitsbild gut vertraut.

Die Diagnose orientiert sich an den genannten Klassifikationskriterien (American College of Rheumatology / amerikanische Vereinigung der Rheumatologen) und dem Ergebnis einer differenzierten Diagnostik.
- Das Gespräch und die ausführliche Befragung durch den Arzt ist die Grundlage der Diagnose.
- Körperliche Untersuchungen (u.a. Palpation der Tenderpoints siehe 3 Grazien) folgen.
- Um andere, ähnliche Krankheiten auszuschliessen - insbesondere aus dem rheumatischen und neurologischen Formenkreis - wird der Arzt anschliessend einige Labor- und allenfalls weitere Zusatzabklärungen veranlassen.
- Neben der umfassenden Information über die Krankheit wird der Arzt mit dem Betroffenen gemeinsam eine individuelle und für den Betroffenen richtige Strategie festlegen.
- Er wird ein Schmerzmittel, ein Schlafmittel oder Psychopharmaka verschreiben und diverse Therapieangebote aufzeigen.
- Die Behandlung der Fibromyalgie braucht viel Zeit und Geduld. Die Therapie wird durch regelmässige Besuche beim Arzt immer wieder überprüft und angepasst. Dabei sind eine vertrauensvolle Beziehung und eine enge Zusammenarbeit zwischen Arzt und Patient enorm wichtig. Auch viel Eigeninitiative wird vom Betroffenen verlangt.